Fernwärmenetz
Im Wesentlichen besteht das Heizwassernetz der Energieversorgung Halle Netz GmbH aus dem Primärnetz, den Sekundärnetzen, den Netzkoppelstationen sowie den Netzstationen.
Die zwei Kraftwerke und das umfangreiche, moderne Heizwassernetz sorgen dafür, dass ganzjährig für rund 74.000 Wohnungen Heizwasser für die Beheizung und Warmwasserbereitung zur Verfügung gestellt wird. In Halle wird fast die Hälfte der Wohnungen umweltschonend mit Fernwärme beheizt. Ausdruck für die moderne Erzeugerstruktur ist der Primärenergiefaktor, der mit 0,065 zu einem der niedrigsten in Deutschland zählt.
Das Primärnetz umfasst alle Leitungen im Bereich des Fernwärmeverbundsystems der Stadt Halle. Die einspeisenden Erzeugerstätten Heizkraftwerk Trotha und Heizkraftwerk Dieselstraße versorgen über das Primärnetz die Netzkoppelstationen mit dem entsprechenden Heizmedium.
Als Bindeglied zwischen dem Primärnetz und dem Sekundärnetzen dienen die Netzkoppelstationen, welche in direkter und indirekter Bauweise ausgeführt sind. Den Netzkoppelstationen der einzelnen Versorgungsbereiche angeschlossen sind die Sekundärnetze, welche vorrangig in den Wohngebieten Silberhöhe, Südstadt, Halle-Neustadt, Heide-Nord, Heide-Süd und Trotha den Kunden die Heizwärme zur Verfügung stellen.
Die Sekundärnetze beginnen jeweils in der Wärmeübertragerstation (WÜST) oder Wohnkomplexstation (WKS) und enden mit den Übergabestationen vor den Hauszentralen. In Sekundärnetzen unterscheidet man verschiedene Heizkreise. Die Netzkunden werden über Hausanschlussleitungen versorgt.
